Hier erfahren Sie, wo sich unsere Gemeinde gesellschaftlich engagiert und mit welchen Baumaßnahmen wir gerade beschäftigt sind.

Diakonisches Engagement

„Durch Diakonie geht es in der Tat nicht in erster Linie aufwärts, sondern seitwärts, zu den Rändern, und in einem qualifizierten Sinne nach unten. Aber gerade so eröffnen sich Perspektiven auftragsorientierter Gemeindearbeit.“
G. K. Schäfer.

Die Anfänge der evangelisch-lutherischen Gemeinde Florenz sind eng mit einem sozialdiakonischen Engagement verbunden. Frauen der Gemeinde haben damals um 1900 das „Marienheim“ in der Via dei Seragli, 148, begründet, in dem junge Frauen auf Arbeitssuche Unterkunft fanden. Später diente es als Hospiz. Bis heute werden im „Marienheim“ Wohnungen unter sozialen Gesichtspunkten vermietet. Und mit einem Teil der Mieteinnahmen wird ein Frauenhausprojekt der Diaconia Fiorentina unterstützt. Im Augenblick arbeiten wir an einem Konzept, ein Gebäude auf dem Gelände des „Marienheims“ zu einem diakonischen Projekt (z. B. Wohngemeinschaft für ältere, gehbehinderte Menschen) auszubauen.
In unserer Gemeinde gibt es ein starkes Netz gegenseitiger Hilfeleistungen. Wir arbeiten in sozialen Fragen zusammen mit der Diakoniebeauftragten der ELKI und mit der Diaconia Fiorentina. Wo wir nicht weiterhelfen können, versuchen wir, Menschen an kompetente Fachstellen weiterzuvermitteln.

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(T)Räume

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
Antoine de Saint Exupéry.

Wir möchten eine offene und einladende Gemeinde sein. Dafür liegen wir sehr günstig, denn täglich gehen Tausende an unserer Kirche vorbei oder machen einen Moment Pause im „Giardino Martin Lutero“. Und so träumen wir davon, unsere Gebäude nach und nach so zu verändern, dass Menschen auf uns aufmerksam werden und eine ansprechende Atmosphäre bei uns finden: Die Kirche soll barrierefrei begehbar und auch in den Wintermonaten nutzbar sein. Das ehemalige Küsterhäuschen könnte zu Gemeinderäumen und zum Sitz des Gemeindebüros werden. So wären wir vom „Giardino Martin Lutero“ aus gut zu erreichen. Küche und Gemeindesaal möchten wir so gestalten, dass darin z. B. auch ein Mittagstisch für Bedürftige angeboten werden kann. „(T)Räume“, die nicht nur Geld kosten, sondern vor allem auch Menschen brauchen, die sich dafür engagieren. Gerne informieren wir Sie über unsere Pläne und sind dankbar für jede Unterstützung.

Ökumen und interreligiöser Dialog

Wir leben unseren evangelisch-lutherischen Glauben im geschwisterlichen Kontakt mit Christen aus anderen Kirchen. Die Schweizer-reformierte Gemeinde feiert in unserer Kirche zweimal im Monat Gottesdienst. Traditionell findet der „Weltgebetstag“ am ersten Freitag im März in unserer Kirche statt, an dessen Gestaltung sich Christinnen aus allen Konfessionen beteiligen. Ein ökumenischer Höhepunkt im Jahr ist jeweils auch die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ im Januar. Die evangelisch-lutherische Gemeinde Florenz ist Mitglied im „Consiglio dei pastori“, in dem verschiedene evangelische Kirchen zusammenarbeiten.
Zudem ist für uns das Gespräch zwischen den Religionen und Weltanschauungen wichtig. Wir engagieren uns deshalb in Florenz im Trialog von Christentum, Judentum und Islam.

Seelsorge

Manchmal tut es gut, mit jemandem sprechen zu können. Das eigene Leben mit einem anderen im Lichte Gottes zu betrachten. Trost und Stärkung, Orientierung und Vergebung zugesprochen zu bekommen. Miteinander beten und nach einem gangbaren Weg suchen. Wir als Pfarrer stehen unter Schweigepflicht – wir behalten also für uns, was uns anvertraut wird. Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie in Ihrer Lebenssituation einen Gesprächspartner brauchen. Sie können uns direkt ansprechen oder uns anrufen bzw. auch eine E-Mail senden. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin.

Offene Kirche

Eintreten. Den Trubel hinter sich lassen. Den Kirchenraum auf sich wirken lassen. Die Stille spüren. Zur Ruhe kommen. Atem schöpfen. Die Seele baumeln lassen. Vielleicht ein Gebet. Nicht immer, aber immer wieder ist unsere Kirche geöffnet und lädt ein zum Pause Machen. Sie können sich über ihre Geschichte informieren. Ein Gesangbuch nehmen und darin lesen. Jemand ist da zum Gespräch. Oder einfach nur in die Bank sitzen und ein paar Minuten ausruhen. Herzlich willkommen!

Besuchergruppen

Welche Erfahrungen macht eine evangelische Kirche mit deutschen Wurzeln in Italien? Wie leben die Lutheraner als kleine Minderheit Ökumene mit den anderen Kirchen? Und warum haben wir Protestanten zwar keine Heiligenbilder in unserer Kirche, dafür aber eine Pfarrerin auf der Kanzel? Solche und ähnliche Fragen bekommen wir immer wieder von Besuchergruppen gestellt. Wir freuen uns über den Besuch von Reisegesellschaften oder Schulklassen und erzählen gerne von Martin Luther und unserer Kirche.

Bibliothek

Sie suchen „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann? Oder einen Krimi als Bettlektüre? Sie sind an einem Erziehungsratgeber interessiert? Oder wollen ihren Enkeln Märchen vorlesen? Unsere Bibliothek bietet ein breites Spektrum vor allem an deutschen, aber auch an italienischen Büchern. Gerne dürfen Sie ausleihen, was Sie gerade besonders interessiert. Und das Bibliotheksteam berät Sie kompetent. Außerdem gibt es auch ein Tauschregal, aus dem Bücher einfach mitgenommen oder eingestellt werden dürfen.

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